Maßnahmen

  • Prävention
  • Vorbeugung von beruflichen Fehlhaltungen, Vermeidung von Berufskrankheiten und generellen Volkskrankheiten,die auf Fehl- oder Mangelbelastung beruhen, Schulung von Risikopatienten
  • ambulante Therapie in der Praxis und zu Hause
  • bei inneren Erkrankungen (z.B. Herzinfarkt, Herzinsuffizienz, Diabetes mellitus, Lungenentzündung)
  • bei orthopädischen Erkrankungen (z.B. Fehlstellung, Arthrose, Skoliose, Bandscheibenvorfall, Schmerzreduktion)
  • bei neurologischen Erkrankungen (z.B. Polyneuropathie, Schlaganfall, Parkinson, Krankheit, ataktischer Symptomenkomplex)
  • bei rheumatischen Erkrankungen (z.B. Polyarthrose, Morbus Bechterew)
  • bei geriatrischen Patienten (z.B. Kräftigung und Stabilisierung multimorbider Patienten, Einüben täglicher Bewegungsabläufe, Sturz-Prophylaxe, Handling mit Hilfsmitteln)
  • in der Traumatologie (z.B. nach Fraktur, künstlichem Gelenk, Amputation, Sehnenriss, Narbendehnung)
  • in der Gynäkologie (z.B. Schwangerschaftsgymnastik, Rückbildungsgymnastik)
  • in der Pädiatrie (z.B. motorische Störungen, spastische Störungen, atonische/hypertonische Störungen, Behandlung von Frühgeborenen). Eine von der TK in Auftrag gegebene Forsa-Umfrage unter 1.000 Eltern schulpflichtiger Kinder zeigte, dass jedes fünfte Kind in einer Physiotherapie war
  • in der Psychiatrie sind zu den Nebenerkrankungen aus anderen Fachbereichen häufig Störungen im Erleben und Verhalten anzutreffen. Vor allem das Verbessern der Wahrnehmungs- und Entspannungsfähigkeit stehen bei den physiotherapeutischen Behandlungen im Vordergrund. Der Therapeut benötigt zudem ein Verständnis für die Entstehung von spontan-affektiven Störungen.
  • in der Rehabilitation nach Unfällen, nach langfristigen Erkrankungen, zur Wiederherstellung der natürlichen Beweglichkeit, Kraft und Geschicklichkeit des  Patienten, Rückführung zum Beruf.